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Inspiration 01/2017 dt

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mehreren Kletterreisen

mehreren Kletterreisen in die Region haben sie dieses Klettergebiet bisher noch nie besucht. Die hohen Erwartungen werden nicht enttäuscht. Im Gegenteil. «Unglaublich, diese Fingerlöcher!», quittiert ein sichtlich enthusiastischer Felix seiner Frau schon nach wenigen Klettermetern. Wie mit dem Brotmesser abgeschnitten sieht die relativ glatte Oberfläche des Konglomeratgesteins aus. «So etwas habe ich noch nie gesehen», zeigt sich auch Susanna beeindruckt, und gibt etwas Seil aus. «Je überhängender die Route, desto grösser sind die Griffe», erklärt ein Freund, der sie hierher geführt hat. Und als wollte er den aufkommenden Optimismus gleich etwas dämpfen, fügt er an: «Aber wer nicht unter Strom steht, kommt hier nicht weit». Hotspot der Kletterszene Es besteht kein Zweifel – absolute körperliche Fitness ist kein Nachteil, wenn man in der Region klettern will. Das zeigt sich spätestens in Siurana. Felix klettert sich in der einfachsten Route des Sektors Siuranella warm. 6a lautet die Bewertung für Arrós de Ilamànol, danach steigen die Ansprüche nur noch. Nach oben scheint es keine Limits zu geben. Wen erstaunt’s, denn an diesem Ort wurde schon Klettergeschichte geschrieben. Als Alexander Huber 1994 die Route La Rambla (9a+) kletterte, war das eine dieser Sternstunden des Klettersports. Überhaupt haben in Montsant, Siurana und Margalef so gut wie alle Grössen des Sportkletterns ihre Spuren hinterlassen. Chris Sharma setzte ein Ausrufezeichen, als er 2011 die Route First Round First Minute befreite, die später mit 9b bewertet wurde. Vorher hatte er mit Golpe de Estado bereits eine der weltweit ersten 9b geklettert. Adam Ondra hat nicht nur einige der härtesten Routen vor Ort wiederholt, mit La Capella hat er ebenfalls eine 9b als Erster befreit. Und auch das deutsche Kletterwunderkind Alex Megos sorgte für ein Raunen in der Szene, als er mit Estado Critico als Erster eine 9a- Route Onsight kletterte. Es ist nicht nur die Felsqualität, die Kletterer aus aller Welt begeistert. Es ist auch die Vielseitigkeit, die ohne Vergleich ist. Und die schiere Menge an Möglichkeiten – im Umkreis von 50 Kilometern dürften es rund 15’000 verschiedene Kletterrouten sein. Tendenz steigend. «Was mich persönlich begeistert, ist der Gedanke, dass trotz dieser unglaublichen Anzahl Kletterrouten noch so viele Sektoren nicht oder kaum erschlossen sind», erklärt Felix seine Faszination für den internationalen Kletter-Hotspot. «Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie sich das für die Erschliesser der ersten Routen angefühlt haben muss», versucht er zurückzublenden. Wegweiser 10 Längst überfällig: Nach über zehn Reisen in die Region klettern Susanna und Felix Bächli erstmals am Felsriegel des Montsants.

In Spanien vermag die November-Sonne den Fels noch angenehm aufzuheizen. Felix Bächli klettert Enganyapardals (7a). BLACK DIAMOND FULLDRY CLIMBING ROPE 9.6 Eines für alles: Black Diamonds neues Einfachseil ist für alle Bergsportdisziplinen und Jahreszeiten ausgelegt. Eine spezielle Flechtkonstruktion des Mantels macht die Aussenhülle des Seils besonders abriebfest und dicht. Das Seil lässt sich leicht in Sicherungsgeräte einlegen und gleitet reibungslos durch Zwischensicherungen. Ein weiterer Vorteil: Sand und Schmutz können konstruktionsbedingt schlechter in den Seilkern eindringen. Sowohl der Kern als auch der Mantel sind mit einer wasserabweisenden Imprägnierung behandelt, was das Seil auch für den Einsatz beim Eisklettern oder bei Skihochtouren in vergletschertem Gelände prädestiniert. Lieferbar ab Anfang März. x Gewicht: 65 g/m x Preis: ab CHF 199.- (60 m) LA SPORTIVA KATAKI/KATAKI WOMEN Es war 1985 und Montserrat nahe Barcelona war das damalige Kletter-Epizentrum Spaniens, wo sich Europas Kletterelite tummelte. Juan Cabau und Edu Burgada waren die Ersten, die bei einem Wochenendausflug in die Region kamen, um die Felsqualität zu prüfen. Sie kamen zurück mit der Meldung: «Wir haben das Eldorado gefunden». Es herrschte Goldgräberstimmung, und keine Woche später, an Weihnachten 1985, wurden in Siurana die ersten Routen eingebohrt. Unter den Erschliessern waren auch drei Schweizer: Philippe Steulet († 2002), Michael Wyser und Thomas Götz. Heute, über 30 Jahre später, hat der Ort nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Und auch für Felix Bächli ist klar, dass er schon bald zurückkehren will. Mit einem Augenzwinkern verabschiedet er sich: «Ich komme wieder. Bleibt nur zu hoffen, dass das nächste Mal nicht wieder die Hälfte der jährlichen Niederschlagsmenge auf uns niederprasselt». TEXT UND FOTOS: JÜRG BUSCHOR Der starke Downturn des neuen Katakis ist für Tritte in überhängenden Kletterpassagen konstruiert. Foot- Hook-Liebhaber sollten unbedingt die neue S-Heel (Stability Heal) Konstruktion ausprobieren: Der Fersenbereich besteht aus zwei unterschiedlich steifen Gummierungen – innen härter, aussen weicher. Das verhindert eine unerwünschte Aussenrotation beim Heel Hook und bietet mehr Reibung an der Kontaktfläche zwischen Schuh und Fels (oder Plastik). Zwei unterschiedliche Schnürungen am Vorfuss und Spann erlauben eine individuelle Volumenanpassung. Das Damenmodell ist in Material und Sohle etwas weicher und komfortabler gehalten. Ab Mitte März lieferbar. x Gewicht: 500 g/Paar (Grösse 42,5) x Preis: CHF 165.- LA SPORTIVA ARCO PANTS Wer das italienische Klettergebiet Arco kennt, weiss auch, dass dort neben Klettern, Biken, Via Ferrata und Wandern auch der Besuch einer Gelateria, eines Cafés und einer Bar zu einem kompletten Outdoor-Tag dazugehören. Dazu passt die Arco Pants, die sowohl beim Sport als auch in Arcos Gassen bella figura macht. Das Mischgewebe aus Baumwolle und Elastan ist nicht nur besonders robust, dank spezieller Einsätze im Zwickel und an den Knien erlaubt sie maximale Bewegungsfreiheit – beim Klettern genauso wie auf der Tanzfläche. In den fünf verschiedenen Taschen verschwindet alles: das Kleingeld, der Klettertopoführer genauso wie die Boulderbürste. Bund und Beinabschlüsse werden durch Kordelzüge individuell verstellt. Wegweiser 11 x Gewicht: ca. 478 g (Grösse L) x Preis: CHF 145.-

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